Ein toller Wassersport: Windsurfen

Der Sommer ist da! Bald sind Ferien.
Vielleicht machst du Urlaub am Meer?
Dort kannst du schwimmen.
Und du kannst Wasser-Sportler beobachten.

Das Bunte Blatt stellt heute eine Wasser-Sportart vor:
das Windsurfen.

Daniel lebt nicht am Meer. Trotzdem liebt er das Windsurfen.
Warum? Lies nach im Interview!

 

Hallo Daniel! Wann hast du mit dem Windsurfen angefangen?

Daniel: Da war ich 15 Jahre alt. Ich war mit einem Freund am Starnberger See.
Dort hat mir jemand ein Surfbrett ausgeliehen.
Das war riesig – 3 Meter lang!
Auf so großen Brettern lernen Anfänger das Windsurfen.

Was brauchst du zum Windsurfen?

Daniel: Ich brauche Wind, denn der Wind ist der Motor.
Ich brauche ein Segel – und natürlich ein „Board“.
Das ist Englisch und bedeutet „Brett“.
Unter dem Board ist hinten eine Finne.
Auf dem Bild siehst du die Finne.
Für Anfänger ist in der Mitte zusätzlich ein Schwert
auch unter dem Board.

Wozu braucht man eine Finne und ein Schwert?

Daniel: Finne und Schwert braucht man zum Lenken –
wie ein Fisch die Flossen braucht.
Das Schwert ist länger als die Finne.
Das Schwert hilft Anfängern: Damit können sie besser das Gleichgewicht halten.
Außerdem braucht man einen Mast für das Segel, einen Gabelbaum zum Festhalten und andere Teile.

Das hört sich kompliziert an!
Warum lohnt es sich trotzdem? Was macht dir beim Windsurfen so viel Spaß?

Daniel: Es ist ein interessanter Sport!!! Ich lerne viel über Wind, Wetter, Meer und Wellen.
Richtig viel Spaß macht es, wenn ich mit dem Surfbrett und mit dem Wind über das Wasser gleite.
Dabei kann ich richtig schnell werden!
Es ist erst ein richtiger Kampf mit dem Wind und den Wellen.
Und wenn alle „Einstellungen“ passen, dann geht es wie von selbst.

Hast du schon einmal eine gefährliche Situation erlebt?

Daniel: Ja. Ich war mit dem Surfboard auf dem See.
Plötzlich bemerkte ich: Hinten über dem See zogen dunkle Wolken auf und der Wind wurde stärker.
Da musste ich schnell zurück zum Ufer.
Als ich mit meinem Surfboard am Ufer war, ging ein Gewitter los!

Kann jeder das Windsurfen lernen? Was sind deine Tipps für den Anfang?

Daniel: Mach am Anfang einen Kurs in einer Windsurf-Schule.
Wenn du etwas gelernt hast: Übe und mach unbedingt weiter. Nicht aufgeben!
Beim Surfen und in den Kursen lernst du nette Leute kennen.
Die Ausrüstung ist leider sehr teuer. Leihe dir die Ausrüstung bei der Windsurf-Schule.

Gibt es beim Windsurfen auch Wettkämpfe?

Daniel: Ja. Es gibt verschiedene Wettkämpfe, zum Beispiel „Freestyle“.
Da machen die Windsurfer Tricks.
Oder „Wave“. Das ist Englisch und bedeutet „Welle“.
Die Windsurfer müssen die Welle vom Anfang bis zum Ende surfen.
Dabei machen sie Sprünge und Tricks.

Welchen Windsurfer findest du toll?

Daniel: Zum Beispiel Klaas Voget. Er ist ein guter Nordsee-Surfer.
Er hat schon einmal einem anderen Surfer das Leben gerettet.
Oder Flo Jung. Der setzt sich für die Umwelt und saubere Meere ein.

Wann geht es für dich wieder „rauf aufs Brett und ran ans Segel“?

Daniel: Ganz sicher im August an der Nordsee. Da weht immer Wind.

Dann wünschen wir dir dort viel Spaß, den passenden Wind und
bedanken uns für das Interview!

Möchtest du Windsurfen ausprobieren?
Hast du noch mehr Fragen an Daniel?
Schreibe uns an info@buntesblatt.de eine E-Mail!

Fragen: Anke, Bilder: privat (Porträt und 1. Surfer) und pixabay.de

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