Weihnachtskarten sticken

Du brauchst:

  • eine Karte (falte einen Tonkarton A5 in der Mitte)
  • eine Nähnadel  
  • eine spitze Nadel
  • ein Lineal
  • Filz als Unterlage
  • grüne Wolle
  • Perlen in verschiedenen Farben (Pass auf! Das Loch muss groß sein. Deine Nadel muss durch das Loch passen!)

 

So fängst du an:

  1. Male ein Dreieck auf ein weißes Papier DIN A6.
  1. Markiere links und rechts an der Seite ungefähr 8 Punkte.

         Nimm das Lineal damit die Punkte genau werden.

 
  1. Lege das weiße Papier auf deine Karte.

         Lege das Papier genau auf die Karte.

         Lege die Karte auf die Filzunterlage.

 

  1. Nimm die spitze Nadel und steche Löcher in das Papier und in die Karte.
 

 

Jetzt kannst du mit dem Sticken beginnen:

 

  1. Schneide ein Stück von der grünen Wolle ab. Pass auf, dass es lang genug ist!
  2. Mache einen Knoten an das Ende.
  3. Fädle die Wolle in die Nadel.
  4. Beginne von hinten. Beginne unten rechts.

 

  1. Ziehe die Nadel mit dem Faden durch das Loch.
  2. Nimm ein paar Kugeln auf die Nadel.
  3. Steche gegenüber die Nadel wieder von oben ins Loch.
  4. Jetzt musst du wieder von unten ins nächste Loch stechen.
  5. Sticke bis der Baum fertig ist.
  1. Mache am Ende wieder einen Knoten oder vernähe den Faden. So geht das Gestickte nicht wieder auf.
  2. Wenn du möchtest kannst du die Karte unten stempeln oder „Frohe Weihnachten“ schreiben.

 

Das sind unsere Ergebnisse. Schau Mal!

       

Weihnachtsbäume sägen

Vielleicht hast Du Lust dieses Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen.

Du brauchst dazu:

  • 3 Holzstücke
  • Papier und Bleistift
  • eine Säge (=Fuchsschwanz)
  • Feile
  • Schleifpapier
  • Nägel
  • Hammer
  • Kleinen Christbaumschmuck (Perlen, Sterne …)
  • grüne Farbe
  • Holzleim
  • eine Werkbank mit Schraubstock
  • einen Erwachsenen, der dir hilft

 

 

Geh in einen Baumarkt und lass 3 Holzstücke zuschneiden:

Die Holzstücke sollen ungefähr 1cm bis 1,5 cm dick sein.

ungefähr 15 cm x 15 cm   für den Boden

ungefähr 10 cm x 15 cm   für den kleinen Tannenbaum

ungefähr 15 cm x 20 cm   für den großen Tannenbaum

 

Mal auf dem Papier zwei Tannenbäume:

 

Mal die Tannenbäume auf die beiden Holzstücke.

Spann die Holzstücke in den Schraubstock und säg die Tannenbäume aus.

    

Du brauchst viel Kraft und Geduld. Du kannst das schaffen!

 

Juhu! Geschafft!

 

Jetzt musst du die Kanten mit der Feile und mit dem Schleifpapier schleifen.

Male die Tannenbäume mit grüner Farbe an. Male den Boden mit grüner Farbe an. Male die Vorderseite und die Rückseite an.

Jetzt kannst du die Tannenbäume schmücken. Den Schmuck musst du auf die beiden Tannenbäume nageln. Nimm dazu den Hammer.

 

Zum Schluss musst du die beiden Bäume noch auf den Boden kleben. Du brauchst dafür einen Holzleim. Drücke die Holzstücke fest zusammen.

Wenn der Holzleim getrocknet ist, dann ist dein Weihnachtsgeschenk fertig.

 

 

Wir bauen eine Vulkanlandschaft, Vulkane Teil 2

Im letzten Beitrag haben wir dir erklärt, wie ein Vulkan entsteht und warum er ausbrechen kann.

Heute bauen wir eine Vulkanlandschaft zum Spielen.

Wir bauen eine Vulkanlandschaft

Für meine Vulkanlandschaft brauche ich:

  • Sandknete (siehe unten!!)
  • dicke Pappe als Untergrund
  • roten Deko-Sand
  • Watte
  • Steine
  • kleine Stöcke

Die kleinen Steine und Stöcke sammle ich am besten selbst.

So mache ich meine Sandknete:

Das brauche ich:

  • Stärkemehl
  • Sand (fein)
  • (Blumenerde)
  • Wasser
  • 1 Tasse
  • 1 Topf
  • 1 Holzlöffel
  • Herd

So geht es:

  1. Ich schütte 1 Tasse Stärkemehl und 2 Tassen feinen Sand in den Topf.
  2. Ich gebe 1 Tasse Wasser dazu.
  3. Ich vermische alle Zutaten erwärme sie bei mittlerer Hitze.
  4. Ich rühre kräftig.
  5. Ich lasse alles kurz aufkochen.
  6. Wenn ich möchte, gebe ich nun Blumenerde dazu. Dann wird meine Sandknete dunkler und der Vulkan sieht „echter“ aus.
  7. Ich lasse die Sandknete etwas abkühlen.

Mit der noch warmen Sandknete kann ich jetzt meine Vulkanlandschaft formen.

So geht es:

1. Ich forme einen Berg.  
  2. Ich forme einen Krater in meinem Berg. Jetzt wird es ein Vulkan.
3. Ich forme meine Steine und kleinen Stöcke gut in meine Vulkanlandschaft ein.  
  4. Jetzt kann ich noch roten Deko-Sand auf meinen Vulkan streuen. Das sieht aus wie Lava.  
  5 .Am Schluss kann ich noch Watte oben auf meinen Sand legen. Da sieht aus, als ob mein Vulkan raucht.

Jetzt braucht meine Vulkanlandschaft noch ungefähr zwei Tage zum Trocknen. Die Sandknete wird dann hart und bekommt ein paar kleine Risse. So sieht sie aus wie eine echte Vulkanlandschaft.

Wenn ich möchte, kann ich sie dann auch noch anmalen.

FERTIG: Nun kann ich mit meiner Vulkanlandschaft spielen und tolle Abenteuer erleben!

Text & Fotos Vulkanlandschaft: Simone; weitere Fotos: Pixabay

Wie entsteht ein Vulkan? Vulkane, Teil 1

Vulkane

Sonja hat dir vor einiger Zeit erklärt, wie Erdbeben entstehen.

Sicher hast du schon Bilder gesehen, wie ein Vulkan „Feuer spuckt“! Aber woher kommt das Feuer? Es kommt aus dem Inneren unserer Erde!

Ähnlich wie beim Erdbeben, haben auch Vulkanausbrüche mit dem Aufbau unserer Erde zu tun.

Lass uns deshalb nochmal schauen wie unsere Erde aufgebaut ist….

 

Wie ist die Erde aufgebaut?

Die Erde besteht aus Platten und einem heißen Inneren. Das kann doch nicht sein, oder?

Hier zeigt dir das Bunte Blatt nochmals den Aufbau der Erde:

Die äußerste Schicht der Erde ist die Erdkruste. Die Erdkruste ist die dünnste Schicht der Erde. Die Erdkruste ist nicht überall gleich dick. Unter dem Meer ist die Erdkruste ungefähr 6-8 Kilometer dick. Unter den Kontinenten ist die Erdkruste ungefähr 30-40 Kilometer dick. Die Erdkruste besteht aus verschiedenen Platten.

Unter der Erdkruste ist die dickste Schicht der Erde. Diese Schicht heißt Erdmantel. Der Erdmantel besteht aus dem äußeren Erdmantel, der Übergangszone und dem inneren Erdmantel. Der Erdmantel ist 2900 Kilometer dick. Im Erdmantel ist es sehr heiß. Das Gestein im Erdmantel ist teilweise geschmolzen. Deshalb schwimmen die Platten der Erdkruste auf dem flüssigen Erdmantel.

Unter dem Erdmantel ist der Erdkern. Der Erdkern besteht aus dem inneren Erdkern und dem äußeren Erdkern. Der äußere Erdkern besteht aus flüssigem Gestein. Der innere Erdkern besteht zum größten Teil aus Nickel und Eisen. Im Erdkern ist es sehr, sehr heiß. Die Temperatur ist fast 5000 Grad heiß. Durch die Hitze entstehen Schwankungen und Bewegungen im Erdmantel.

 Wie entsteht nun ein Vulkan?

Ihr wisst, die Erdkruste besteht aus vielen Platten, die auf dem Erdmantel schwimmen. Angetrieben durch die Hitze aus dem Erdinneren wandern die Platten sehr langsam. Oft wandern die Platten nur wenige Zentimeter in einem Jahr. Diese „Plattenwanderung“ hat einen besonderen Namen. Der Name ist: Platten-Tektonik.

An den Plattengrenzen reiben die verschiedenen Platten aneinander. Durch die Reibung entstehen große Kräfte: riesiger Druck und gewaltige Spannungen.

Die Erdkruste ist stark. Aber manchmal sind der Druck und die Spannungen so groß, dass die Erdkruste nicht mehr stark genug ist. Dann entladen sich Druck und Spannung in einer Explosion– dem Erdbeben oder auch einem Vulkan.

Dabei gibt es 3 Möglichkeiten wie ein Vulkan entstehen kann: 

1.    Möglichkeit: Platten bewegen sich auseinander

Bewegen sich die Platten nun auseinander, können Risse und Spalten an der Erdoberfläche entstehen. Durch diese Risse kann das flüssige Magma aus der unteren Schicht nach oben kommen.

Kommt das Magma an die Oberfläche, heißt es Lava. Die Lava ist zwar nicht mehr so heiß (800-1000 ˚C) wie das Magma (ca.1000 -1300 ˚C). Dennoch verbrennt die Lava alles, was in ihrer Nähe ist.

Quelle: http://volcanoes.usgs.gov/Products/Pglossary/pahoehoe.html

Die Lava wird nur ganz langsam an der Oberfläche fest: so entsteht aber ein riesiger Hügel, später sogar ein Berg: der Vulkan. Oftmals wird die das Magma durch die Risse in der Erdkruste herausgeschleudert. Das hast du vielleicht schon einmal gesehen: Der Vulkan explodiert!

Viele Vulkane entstehen so. Oft befinden sie sich auf dem Meeresboden. Das siehst du hier:

Vulkan auf dem Meeresboden

Von © Sémhur / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2873005

Wenn diese Vulkane aus dem Meer wachsen, entstehen Inseln. Island ist so entstanden!

 

2. Möglichkeit: Platten treffen aufeinander

Entstehung eines Vulkans an der Subduktionszone

Von Felanox, Quelle: File:Subduktionszone.png, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5501342

Treffen zwei Platten aufeinander, kann sich eine Platte unter die andere schieben. Die untere Platte liegt nun in der „Subduktionszone“. Das kannst du im Bild sehen.

Ein Teil der unteren Platte schmilzt dort. Diese geschmolzene Masse braucht nun Platz. Sie sucht sich einen Weg nach oben. Dort durchbricht die Masse die Erdkruste und wird als Lava und Asche herausgeschleudert.

In Indonesien sind so viele Vulkane entstanden.

 

 

3. Möglichkeit: Platten brennen durch

Von Los688 – myown work, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4618531

Die Erdkruste ist manchmal recht dünn, z.B. unter dem Meer nur 6-8 km. Außerdem gibt es Stellen, wo der Erdmantel besonders heiß ist. Hier ist es möglich, dass dieses heiße Gestein aus dem Erdmantel ein Loch mitten in eine Platte brennt. So kann Magma bis zur Oberfläche kommen. Diese Orte heißen dann „Hotspots“.

Die Erdplatten bewegen sich ständig. So bewegt sich auch das Loch, das sich in die Platten brennt, im Laufe der Jahrtausende weiter. Es entstehen deshalb mehrere Vulkanberge. Aber immer nur der jüngste Vulkan ist auch aktiv.

Ein bekanntes Beispiel für Hotspots ist Hawaii: Die Inselkette ist durch einen Hotspot am Ozeangrund entstanden. Über viele Jahre (Hawaii ist 5 Millionen Jahre alt!) sind so die Inseln entstanden. Sie sind aus dem Meer gewachsen.

 

Wo gibt es die meisten Vulkane auf der Welt?

Es gibt nicht überall auf der Welt Vulkane.

Die allermeisten Vulkane gibt es an den Rändern der Platten: Dort, wo die Platten sich auseinander bewegen oder dort, wo die Platten aufeinander treffen und eine Platte unter die andere abtaucht.

Die Platte im Pazifischen Ozean hat eine sehr lange Grenze zu anderen Platten. Deshalb gibt es hier viel Platz für Erdbeben und Vulkane. Und natürlich gibt es hier auch besonders viele aktive Vulkane, z.B. den Mount St. Helens (USA), Bezymianny (Russland) oder Popocatepetl (Mexiko).

 

Text: Sonja und Martina; Bilder: siehe Bild bzw. Wikipedia (gemeinfrei) und pixabay

 

 

„Die Schule war meine zweite Heimat“

Andreas P. besuchte die Dr. Karl-Kroiß-Schule – kurz „DKKS“.
Das ist eine Förderschule mit dem Förder-Schwerpunkt „Hören und Komunikation“.
Dort lernen Kinder und Jugendliche mit einer Hörschädigung in kleinen Klassen
und mit besonderes ausgebildeten Lehrern.

Andreas P. ist heute 30 Jahre alt.
Er ist Winzer und arbeitet im Weingut Juliusspital Würzburg.

Wir wollten Andreas P. eigentlich gern persönlich interviewen.
Leider war ein Treffen nicht möglich, denn wegen der Corona-Pandemie gab es die Kontakt-Verbote.
Aber Andreas P. hat unsere Fragen schriftlich beantwortet.
Und er hat uns auch tolle Fotos zur Verfügung gestellt, die wir hier veröffentlichen dürfen.
Dafür danken wir sehr!

Welche Hörschädigung haben Sie?

„Ich bin hochgradig schwerhörig.
Meine Schwerhörigkeit wurde mit 5 Jahren festgestellt.
Ich trage 2 Hörgeräte.“

 

Welche Erinnerungen haben Sie noch an Ihre Schulzeit?

„Ich habe nur gute Erinnerungen an meine Schulzeit.
Die Schule war meine zweite Heimat.“

 

Wie und wo ging es nach der Schulzeit weiter?

„Ich habe 2007 meine Ausbildung zum Winzer
in einem kleinen Familien-Weingut in Nordheim gemacht.“

 

 

Wie kamen Sie auf die Idee, diesen Beruf zu wählen?

„Ich bin durch meine Tante auf den Beruf Winzer gekommen.
Da wir zu Hause auch Weinberge haben,
bin ich von klein an damit aufgewachsen.“

 

 

Wie haben Sie Ihre Ausbildungszeit erlebt?

„Ich hatte das Glück, dass ich eine kleine Berufsschulklasse hatte.
Und ich habe auch einen tollen Ausbildungsbetrieb erwischt.
Meine Klassenkameraden und Arbeitskollegen waren super.“

 

 

Welche Erfahrungen machen Sie als Mensch mit Hörschädigung mit Kollegen oder Kunden (z.B. in der Kommunikation)?

„Sie sprechen manchmal zu schnell und leise.
Teilweise auch undeutlich und verdecken den Mund ab und zu.
Sichtkontakt war teilweise nicht vorhanden.“

 

Welche Pläne oder Wünsche haben Sie für die nächsten Jahre?

„Dass man sein Leben noch lange und gesund genießen kann
und viele schöne Jahre hat.“

 

Zurück zur Schulzeit: Haben Sie etwas vermisst? Was hätte besser laufen können?

„Für mich ist damals alles gut gelaufen
und es waren auch echt schöne 11 Jahre,
es war fast meine zweite Familie in Würzburg.“

 

Haben Sie einen Rat oder Wunsch für unsere Abschluss-Schüler?

„Immer nach vorne schauen und positiv denken.
Man sollte sich nicht verrückt machen später in seinem Berufsleben.
Was ich geschafft habe, schaffen auch andere.“

 

 

Haben Sie zum Schluss für uns noch eine lustige Geschichte aus Ihrer Schulzeit in der DKKS?

„Da gibt es so viele schöne Geschichten,
weil es einfach die schönsten 11 Jahre auf der Schule waren
und es waren auch die besten Lehrer dort.“

 

Wir bedanken uns herzlich für das Interview und freuen uns über die Komplimente!
Wir wünschen auch Andreas P. alles Gute für die Zukunft!

Interview: Anke
Fotos: Andreas P.

Der Elch

Lange Zeit gab es bei uns in Deutschland keine Elche mehr. In den letzten Jahren wurden diese mächtigen Tiere aber wieder öfter bei uns in Deutschland gesehen. Deshalb kannst du hier einige interessante Informationen über Elche lesen.

 

 

 

Zu welcher Familie gehören Elche?

 


Elche gehören zu der Familie der Hirsche. Sie sind aber viel größer als die Hirsche, die wir bei uns schon gesehen haben. Elche haben eine Schulter-Höhe von über zwei Metern. Sie sind damit größer als ein Pferd. Das liegt an ihren langen, schlaksigen Beinen. Der Körper ist im Vergleich dazu eher kurz.

Elche dürfen wir nicht mit Rentieren verwechseln. Beide gehören zur Familie der Hirsche und leben vorwiegend im Norden von Europa. Sie haben aber ein unterschiedliches Aussehen (Ein Elch ist deutlich größer und schwerer als ein Rentier) und andere Verhaltensweisen (Rentiere sind Herdentiere und Elche sind Einzelgänger).

Der weibliche Elch heißt „Elchin“ oder „Elchkuh“, der männliche Elch heißt „Elchhirsch“ oder „Schaufler“. Die Jungtiere heißen „Elchkälber“.

 

Wo leben Elche?

 

Elche mögen gerne kühlere Temperaturen. Deshalb leben sie vorwiegend im Norden von Europa, Asien und Nordamerika. Früher gab es bei uns noch mehr Wald. Da lebten auch bei uns noch mehr Elche.

Heute kommen aber wieder wandernde Elche aus Osteuropa (zum Beispiel aus Polen und Tschechien) nach Deutschland. In Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder in Ostbayern können manchmal Elche entdeckt werden.

Über ein Jahr lang lebte zum Beispiel der Elch „Knutschi“ in Deutschland. Im August 2009 tauchte er plötzlich mitten in der Stadt Chemnitz auf.  Er flohvor der Polizei und sprang  über einen 1,50 Meter hohen Zaun. Dann zog er weiter durch Thüringen nach Hessen. In der Nähe von Kassel hat ihn endlich jemand gefangen und in einem Tierpark gebracht.

 

Was können Elche gut?

 

Elche können sehr weit wandern. Mit ihren langen Beinen können sie über Hindernisse steigen oder springen. Auch auf feuchten Böden oder auf Schnee können sie gut laufen. Dabei helfen ihnen ihre besonderen Hufe: Zwischen den beiden Hufteilen haben Elche eine Haut Die können sie spreizen. Diese Haut ist wie eine Schwimmhaut, und der Huf sinkt nicht so tief ein.

 

 

Elche sind auch gute Schwimmer. Im Sommer durchschwimmen sie zum Beispiel die Flüsse „Oder“ und „Neiße“. Sie können schneller schwimmen als ein Paddler in seinem Boot paddeln kann.

Elche können auch sehr gut tauchen. Bis zu 6 Meter tief kann ein Elch tauchen. Dabei bekommt keine Probleme, denn er kann seine Nasenlöcher verschließen. Er hält dazu auch die Luft an. Er ist die einzige Hirschart, die unter Wasser äsen kann.

Elche können auch sehr hoch springen. Sie springen ohne Anlauf bis zu 2 Meter hoch. Sie bewegen sich normalerweise sehr langsam – wie in Zeitlupe. Wenn man sie aber bedroht, greifen sie blitzschnell an. Sie sind nicht so friedliebend wie sie aussehen. Elche können schnell aggressiv werden und greifen dann auch Menschen an. Sie können ganz schön kräftig mit ihren Hufen zutreten. Damit können gesunde und starke Elche auch Wölfe und Bären besiegen.

 

Was fressen Elche?

 

Elche fressen hauptsächlich Gras, junge Baumtriebe und Wasserpflanzen. Sie können sehr viel fressen. Im Sommer sind es 32kg Nahrung, und im Winter sind es nur 15kg. Im Schnee finden sie nur wenig Futter. Elche fressen aber auch gerne Äpfel, die schon ein bisschen verfault sind. Von den faulen Äpfeln bekommen sie einen Schwips. Schon oft haben Menschen betrunkene und torkelnde Elche beobachtet.

 

Was ist ein „Elchtest“?

 

Elche bleiben sehr gerne auf den Straßen stehen. Dann werden sie häufig von Autos überfahren. Bei diesen Unfällen sind auch schon viele Menschen gestorben. Ein Autotest ist deshalb nach den Elchen benannt: der Elchtest. Dabei muss ein Auto so fahren, als ob es sehr plötzlich um einen Elch herum fahren muss.

 

Wie schwer ist ein Elch-Geweih?

 


Elchhirsche tragen ein Geweih. Damit können sie andere männliche Elche verjagen, wenn sie auf der Suche nach einem weiblichen Elch sind. Das Geweih hat große Schaufeln. Es wiegt ungefähr 20 kg. Das schwerste Geweih von einem Elch wog 36kg! Damit Elche das schwere Geweih tragen können, haben sie kräftige Muskeln auf dem Rücken. Elche werfen ihr Geweih im Winter ab, weil sie dann weniger Gewicht herumtragen können. Im Frühjahr wächst ein neues nach.

 

Paarung und Lebenserwartung

 

Nach der Paarung im Herbst trägt die Elchkuh neun Monate lang ihre Jungen im Bauch, bevor sie ein bis zwei Junge bekommt.

Die Lebenserwartung liegt bei 8-10 Jahren, selten auch bis 16 Jahre. In Gefangenschaft liegt das Höchstalter bisher bei 27 Jahren.

 

 

Text: Konni              Fotos: Louisa Engelskirchen

 

 

 

 

 

 

 

Schulstreik für das Klima …!?

Seit über einem Jahr gibt es (oder gab es vor „Corona“) auch in Deutschland in den größeren Städten von Schülerinnen und Schülern freitags „Schulstreiks für das Klima“. Aber wie hat das Ganze angefangen? Und was wollen all die Menschen?

Um das zu erklären, musst du wissen, wer Greta Thunberg ist und was sie und viele andere Menschen wollen.

Wer ist Greta Thunberg?

Greta Thunberg ist ein 17-jähriges Mädchen aus Schweden. Sie will, dass mehr für den Klimaschutz getan wird.

Viele wissen dabei gar nicht, dass Greta mit dem „Asperger-Syndrom“ geboren ist. Es fällt ihr deshalb schwer, die Gefühle und das Verhalten von anderen Menschen zu verstehen. Sie selbst glaubt, dass sie ohne ihr Asperger-Syndrom vielleicht auch nicht so hart für den Klimaschutz kämpfen würde. Für Greta gibt es keine Zwischenlösungen und keine Ausreden – es muss JETZT etwas getan werden!

Was ist überhaupt KLIMA? Und warum verändert es sich?

Mit Klima ist das Wetter an einem Ort gemeint (Sonne, Regen, Schnee, …). Klima ist davon abhängig, wo wir wohnen. Also in den Bergen oder am Meer oder in der Wüste oder … oder … Das Klima hängt aber auch davon ab, wo wir auf der Erdkugel wohnen. Also, ob wir etwa auf der Südhalbkugel oder auf der Nordhalbkugel wohnen. Das Klima ist überall auf der Erde anders. Das Klima auf der Erde kann sich ändern. Normalerweise passiert das nur sehr langsam. Zur Zeit gibt es aber einen „Klimawandel“. Das heißt, das Klima verändert sich sehr schnell. Viel zu schnell. Die Erde wird also schneller wärmer, als es „normal“ ist. So kommt es zu mehr Stürmen, Dürren, Überschwemmungen und das Eis an den Polen (Nordpol und Südpol) schmilzt. Schuld daran sind wahrscheinlich wir – also die Menschen.

Aber WARUM ist das so?

Um die Erde ist eine Hülle, eine Schutzhülle. Man nennt diese Hülle „Atmosphäre“.

Die Atmosphäre ist wichtig für unser Klima. In der Hülle sind viele verschiedene Gase. So auch das Gas Kohlenstoffdioxid (= CO2). CO2 ist in der Luft, obwohl wir es nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken können. Menschen und Tiere atmen das Gas aus. Pflanzen verwandeln das Gas in Sauerstoff. Den Sauerstoff brauchen wir dann wieder zum Atmen. Durch das CO2 auf der Erde wird es warm. Das CO2 in der Atmosphäre hält aber auch die Wärme auf der Erde. Das ist an sich gut. Wenn es aber zu viel CO2 gibt, dann wird die Erde wärmer.

Zum Beispiel wenn wir Strom verbrauchen oder mit dem Flugzeug fliegen oder mit dem Auto fahren und wenn wir viele Dinge kaufen, dann kommt mehr CO2 in die Luft. Das passiert, weil Kohle, Erdgas und Öl verbraucht werden und das wieder CO2 frei setzt. Wenn wir aber mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen, verbrauchen wir kein CO2. Wenn wir mit dem Bus oder der Bahn fahren, verbrauchen wir CO2. Aber da viele Menschen mit dem Bus oder der Bahn fahren, ist es weniger CO2 als alleine mit dem Auto.

Man spricht auch von unserem „CO2-Fußabdruck“. Damit ist gemeint, wie viel CO2 jeder von uns verbraucht. Also je nach dem, was wir essen, wie viel und was wir einkaufen, ob wir mit dem Auto oder dem Fahrrad fahren und und und …

Greta und der Klimawandel

Mit 8 Jahren hörte Greta zum ersten Mal von dem Klimawandel in der Schule und auch, dass wir Menschen daran Schuld haben. Sie fing zum Beispiel an Strom zu sparen, indem sie öfter das Licht ausmachte oder auch kein Fleisch mehr aß.

Aber Greta wurde schnell klar, dass sie mehr Menschen zum Umdenken bringen muss. In der ganzen Welt bekannt wurde sie vor allem durch ihren Schulstreik. Am 20. August 2018 begann sie alleine vor dem schwedischen Reichstag mit ihrem Schulstreik. Dabei zeigte sie ein riesiges Plakat auf dem stand „Skolstrejk för klimatet“ (= Schulstreik für das Klima).

Anfangs streikte Greta 3 Wochen lang jeden Tag. Danach wurde es immer nur ein Tag in der Woche, um in der Schule nicht zu viel zu verpassen. Später ging sie dann erst einmal nicht mehr in die Schule. Greta fragt sich, warum sie für eine Zukunft lernen soll, die es bald nicht mehr geben wird.

„Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten. Die Regeln müssen sich ändern, alles muss sich ändern, und zwar heute“ (Greta Thunberg im Oktober 2018 auf einer Klima-Demonstration in Helsinki, Finnland).

Außerdem sagt Greta, dass die Erwachsenen sich nicht um die Zukunft kümmern und sie sich deshalb auch nicht an die Regeln der Erwachsenen halten müsse.

Mit „Schulstreik für das Klima“ will sie die Menschen wachrütteln und auf den Klimawandel aufmerksam machen.

Greta wurde zum Vorbild für viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Viele Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern gingen freitags auf Demonstrationen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Da diese Demonstrationen immer an Freitagen waren nennt man sie „Fridays for Future“-Demonstrationen (= Freitage für die Zukunft-Demonstrationen).

Seit etwa Januar 2019 ist die „Fridays-for-Future-Bewegung“ auch in Deutschland. Viele Schülerinnen und Schüler gehen in größeren Städten freitags auf die Straßen und nicht in die Schule. Auch sie streiken für den Klimaschutz.

Am 15. März 2019 kam es zu der bisher größten Demonstration: An 2032 Orten in 125 verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt versammelten sich ungefähr 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler und auch Erwachsene zum Streiken.

Was will Greta?

Greta Thunberg ist der Klimaschutz sehr wichtig. Sie sagt, dass die jungen Menschen endlich die Erwachsenen und Politiker aufrütteln müssen. Die jungen Menschen müssen für ihre Zukunft kämpfen.

Zum Beispiel sollen

  • mehr erneuerbare Energien  gefördert werden,
  • der CO2-Ausstoß verringert werden,
  • aus der Braunkohle ausgestiegen werden,
  • sich die Länder an das „Pariser Abkommen“ halten – mit dem Ziel, den Anstieg der Temperatur auf der Erde unter 2 Grad Celsius zu halten.

Greta geht nun ein Jahr nicht mehr in die Schule, sondern ist auf der ganzen Welt unterwegs, um für ihre Ziele zu kämpfen. Aber sie hat auch schon die 9-Jährige-Grundschule in Schweden mit besten Noten abgeschlossen. Ab August 2020 will sie dann wieder in die Schule gehen – auf das Gymnasium.

Greta gibt viele Interviews, spricht im Fernsehen und redet auch mit Politikern. Sie fährt zu ihren Treffen mit dem Zug, dem Elektroauto oder dem Segelschiff, weil Fliegen zu umweltschädlich ist. Dafür ist sie oft sehr lange unterwegs. Am 23. September 2019 sprach sie beim UN-Klimagipfel in New York. Dafür ist sie mit dem Segelschiff in die USA gereist!

In ihrer Rede warf sie den Staats- und Regierungschefs aus ungefähr 60 Ländern vor, zu wenig zu tun für den Klimaschutz. So fragte sie:

Wie konntet ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit euren leeren Worten […] Wie könnt ihr nur weiter wegschauen?“.

Was kannst DU also tun?

Wir alle können VIEL tun!

Zum Beispiel, indem wir

  • öfter mit dem Fahrrad oder mit dem Zug fahren,
  • im Winter die Fenster und Türen gut zu machen, damit keine Wärme hinaus geht,
  • das Licht ausschalten, wenn wir es nicht mehr brauchen,
  • das „STAND BY“ bei Geräten ausschalten,
  • weniger neue Kleidung kaufen und mehr gebrauchte Kleidung tragen,
  • mehr Obst und Gemüse essen, das auch bei uns wächst,
  • weniger Dinge kaufen, die mit Plastik verpackt sind oder aus Plastik sind

UND VIELES MEHR!

Du hast nun sicher auch selbst viele Ideen, was DU für den Klimaschutz tun kannst!

Text: Simone; Bildquellen: Pixabay; Zeichnung: privat

April, April!!

Bald ist der 1. April.

Kennst du den „Aprilscherz“? Dazu sagen wir auch „in den April schicken“!

Dabei ist es üblich, andere „an der Nase herum zu führen“. Das bedeutet: jemand erzählt oder zeigt etwas, was gar nicht stimmt. Einige Menschen versuchen auch, andere Menschen mit kleinen Streichen reinzulegen. So kannst du zum Beispiel alle Uhren eine halbe Stunde vorstellen. Damit die andere Person merkt, dass du einen Scherz gemacht hast, rufst du dann „April, April!“. Die andere Person merkt dann schnell: „OH NEIN!! Ich wurde reingelegt!“

Aber woher kommt der Brauch, am 1. April anderen einen Streich zu spielen?

Vor über 400 Jahren, nämlich 1618, hat man in Bayern zum ersten Mal davon gesprochen, jemand in den April zu schicken.

Was genau aber der Auslöser für die Aprilscherze war, weiß keiner genau. Es gibt mehrere Ideen – hier kannst du 2 davon lesen:

 

1. Änderung des Kalenders in Frankreich:

Karl IX (IX= lateinisch für „9“, also Karl, der 9.) änderte 1564 in Frankreich den Kalender. Er hat entschieden, dass das neue Jahr nicht mehr am 1. April anfängt, sondern am 1. Januar. Manche Leute haben dies aber nicht gewusst und – wie immer – am 1. April das neue Jahr gefeiert. Deshalb wurden sie von den anderen Leuten ausgelacht.

Andere Leute machten sich einen Spaß und verschickten eine Einladung zum Neujahrsfest am 1. April. Es gab damals noch keine Zeitung. Deshalb wussten viele Leute nicht, dass das neue Jahr nun am 1. Januar anfängt. Sie glaubten also das, was in der Einladung stand. Sie gingen am 1. April zur Feier. Dort wurden sie ausgelacht, denn es gab keine Feier.

So soll der Aprilscherz entstanden sein. Man hat an diesem Tag anderen etwas erzählt, was dann gar nicht gestimmt hat!

2. Augsburger Reichstag:

Augsburger Reichstage: früher trafen sich Kaiser, Fürsten und andere wichtige Männer in Augsburg. Diese Tage hießen die Augsburger Reichstage. Beim Augsburger Reichstag 1530 war für den nächsten 1. April ein besonderer „Münztag“ ausgemacht. Man wollte man über Geld im Land sprechen und das Münzwesen neu regeln. Darum haben viele Leute auf diesen Tag gehofft und um Geld gewettet. Das heißt „spekulieren“. Leider fiel der Münztag aber aus. So verloren die Spekulanten ihr Geld. Diese Leute wurden deshalb von den anderen Menschen ausgelacht.

Hier ein paar Ideen für Aprilscherze:

  • An einer roten Ampel: Zeige einem Autofahrer durch Gesten, dass er einen platten Reifen hat.
  • Zuhause: Programmiere im Fernseher die Programme neu. Deine Eltern werden sich wundern, wenn sie die Programme nicht mehr finden
  • Zuhause: Gib in den Zuckerstreuer Salz rein. Der nächste Kaffee schmeckt deinen Eltern bestimmt gut 😉 !
  • In der Schule: Tauscht mit einer anderen Klasse das Zimmer. Eure Lehrkraft wird denken, dass sie ins falsche Klassenzimmer gegangen ist.
  • Unter Freunden: Sag, dass dein Freund einen Fleck auf dem T-Shirt hat oder sein Schuhband auf ist. Er wird hinsehen. Dann kannst du „April, April!“ rufen.

Hast du auch schon einmal jemand in den April geschickt oder hast du eine gute Ideen für einen Aprilscherz?

Dann schreib uns doch unter: info@buntesblatt.de

Wir freuen uns auf deine Ideen!

Text: Martina; Bilder: pixabay

Ein Futterhäuschen für hungrige Wintervögel

Einige Vögel, die wir im Frühling und Sommer auch in Deutschland sehen können, verschwinden im Herbst. Zugvögel, Zugvögel wie Schwalbe, Storch und andere finden bei uns im Winter kein Futter und fliegen in den Süden.

Die Standvögel Standvögel, also Amsel, Blaumeise, Spatz und noch viele mehr, bleiben das ganze Jahr in Deutschland – auch im Winter.

Damit wir die Vögel bei ihrer Futtersuche ein bisschen unterstützen, zeigen wir euch in diesem Artikel, wie man ein Futterhäuschen bauen kann.

 

Wichtig!

  • Du musst die Vögel regelmäßig füttern. Denn die Vögel lernen schnell, wo es Futter gibt und kommen immer wieder.
  • Richtiges Futter: zum Beispiel Haferflocken, Sonnenblumenkerne oder Rosinen. Du kannst auch Vogelfutter im Geschäft kaufen.

 

Bereit fürs Bauen?!?

Das brauchst du:

  • 1 Holzplatte als Boden (20cm x 20cm x 2cm)
  • 2 Holzplatten für das Dach (15cm x 20cm x 1cm)
  • 4 Holzleisten für die Ränder (20cm x 5cm x 1cm)
  • 4 Holzleisten als Dachstützen (20cm x 2cm x 2cm)
  • Nägel
  • Schnur
  • Schleifpapier
  • Holzkleber
  • Klebeband
  • Akkubohrer

 

So geht’s:

  1. Säge die 4 Leisten für das Dach auf einer Seite im 45-Grad-Winkel an.

 

  1. Nimm die Bodenplatte und die 4 Leisten für die Ränder. Verteile Kleber auf einer Seite. Nagle die Leiste mit 2 oder 3 Nägeln fest. Dasselbe machst du mit den anderen 3 Leisten.

 

  1. Nimm die Dachstützen. Aufgepasst: die Schrägen müssen nach außen zeigen! Klebe die Leisten zuerst. Nagle die Leisten dann mit einem Nagel fest.

 

  1. Nimm die 2 Holzplatten für das Dach. Klebe die 2 Platten zuerst mit Klebeband zusammen, dann verrutschen sie nicht. Setze das Dach auf die Dachstützen und nagle es fest.

 

  1. Nimm das Schleifpapier. Jetzt kannst du das Dach, den Boden und die Ränder schön glatt schleifen.

 

  1. Wenn du willst, kannst du in das Dach noch zwei Löcher bohren und es an einer Schnur aufhängen.

 

Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Bauen und hoffen, dass viele Vögel dein Futterhäuschen besuchen!

 

Hinweis: Fotos folgen!!!

 

Text: Alexandra; Fotos: Alexandra

Der 29. Februar – ein besonderer Tag?

Hallo! Mein Name ist Rasmus. Ich habe heute Geburtstag. Ich werde heute 9 Jahre alt. Heute Morgen sagt Papa zu mir:

Gleich alt? Papa und ich gleich alt?

Das kann nicht stimmen. Papa ist doch schon 36 Jahre alt.

Papa sagt:

„Du hast recht. Ich bin 36 Jahre alt. Ich bin am 29. Februar geboren. Den 29. Februar gibt es nur alle 4 Jahre. Der 29. Februar ist ein Schalttag. Den 29. Februar gibt es nur im Schaltjahr. Deshalb habe ich eigentlich nur alle 4 Jahre Geburtstag.“

 

Das Bunte Blatt fragt:

Warum gibt es den 29.Februar?

 

Du weißt: das Jahr hat 365 Tage. Die Erde kreist um die Sonne. Die Erde braucht 365 Tage für einen Kreis um die Sonne. Dann fängt ein neues Sonnen-Jahr an.

Schon 200 Jahre vor Christus hat ein griechischer Astronom das ausgerechnet. Der Astronom hatte den Namen Hipparchos.

Hipparchos hat ausgerechnet:

Die Sonne braucht genau 365 Tage 5 Stunden, 55 Minuten und 12 Sekunden. Das sind 365 Tage und fast 6 Stunden dazu.

Ein Tag hat 24 Stunden. 24 : 6 = 4

Das ist fast ein Viertel von einem Tag.

Aber einen Viertel-Tag gibt es nicht.

Jetzt sagst du sicher:

Egal. Aber:

Die Viertel-Tage können nicht einfach verschwinden. Wenn immer wieder ein Viertel-Tag übrigbleibt, kommen die Jahres-Zeiten durcheinander.

Was kann man da machen?

Julius Cäsar

Fast 100 Jahre nach der Rechnung von Hipparchos hatte der römische Feldherr Julius Cäsar eine Idee. Julius Cäsar sagte:

„Alle vier Jahre gibt es einen zusätzlichen Tag im Jahr. Dieser Tag ist ein Schalttag. Dann stimmt es wieder!“

Denkste!

Hipparchos hatte sich verrechnet. Er hatte sich um 11 Minuten und 14 Sekunden verrechnet. Durch die Idee von Julius Cäsar gab es jetzt alle 128 Jahre einen Schalt-Tag zu viel.

Wieder war alles durcheinander. Der Frühling fing immer früher an. Der Frühling fing schon im Winter an.

Im Jahr 1582 fing der Frühling 10 Tage zu früh an. Deshalb änderte Papst Gregor den Kalender. Er machte einen neuen Kalender. Der Kalender heißt Gregorianischer Kalender. Diesen Kalender haben wir heute noch!

In dem Kalender steht:

Ein Sonnen-Jahr dauert genau 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Das Schalt-Jahr gibt es immer noch. Aber nicht einfach immer nach 4 Jahren.

Manchmal fällt das Schalt-Jahr aus. Das Schalt-Jahr fällt aus, wenn du die Jahres-Zahl durch 100, aber nicht ohne Rest durch 400 teilen kannst.

 

Wie bitte?

 

Rechnen wir zusammen:

 

2000 : 100 = 20

2000 : 400 = 5

⇒ Das Jahr 2000 war Schalt-Jahr.

Aber:

2100 : 100 = 21

2100 : 400 = 5 Rest 100

⇒ Das Jahr 2100 ist kein Schalt-Jahr. 

Ich bin mir sicher: Viele Erwachsene wissen nicht genau, wann das Schalt-Jahr ausfällt.

Text: Martina und Sonja; Bilder: pixabay