Wirbelsturm

Du liest darüber in der Zeitung. Du hörst es in den Nachrichten. Du siehst es im Fernsehen:

Wirbelsturm

 

 

Im Moment gibt es viele gefährliche Wirbelstürme in der Karibik und im Süden der USA. Das Bunte Blatt möchte dich darüber informieren:

  • Was ist ein Wirbelsturm?
  • Wie entsteht ein Wirbelsturm?
  • Was passiert, wenn ein Wirbelsturm über eine Insel oder ein Land zieht?
  • Warum gibt es jetzt so viele gefährliche Wirbelstürme?

Was ist ein Wirbelsturm?

Ein Wirbelsturm kann sich auf dem Wasser bilden. Dann heißt er Zyklon.

Auf dem Globus kannst du schauen, wo die zerstörten Inseln im Nordatlantik sind.

In Asien heißt der Zyklon so: Taifun.
Ein Taifun tritt in der Nähe von China und Japan auf. Er entsteht über dem Pazifik.

In Nordamerika heißt der Zyklon so: Hurrikan.
Er tritt in der Karibik und im Süden der USA auf. Er entsteht über dem Atlantik.

En Wirbelsturm bekommt einen Männernamen oder einen Frauennamen. Die Namen stehen auf einer Liste. Für jedes Jahr gibt es eine andere Liste. Die Namen sind nach dem Alphabet geordnet: z.B. Harvey, Irma, Jose, Katja.

 

Wie entsteht ein Wirbelsturm?

Wirbelstürme entstehen nur in der Nähe des Äquator. Sie entstehen jedes Jahr im Herbst. Dann ist das Wasser besonders warm. Das warme Wasser verdunstet sehr schnell. Die warme und feuchte Luft steigt schnell nach oben. Von außen kommt kalte Luft dazu. Die Luft steigt weiter nach oben. Sie wird in Drehung versetzt. Eine Kraft setzt die Luft in Drehung. Diese Kraft heißt „Coriolis-Kraft“. Die Kraft entsteht, weil die Erde sich langsam um sich selber dreht. Durch die Drehung entsteht ein Wirbel. Der Wirbel wird immer größer. Wenn der Wirbel auf Land trifft, wird er langsam schwächer.

Was passiert?

Wirbelstürme sind gefährlich. Der Sturm ist sehr, sehr stark. Der Hurrikan „Irma“ hat einen Sturm mit der Geschwindigkeit von 297 km/h erzeugt. Und das 37 Stunden lang! Irma heißt der Wirbelsturm, der Anfang September 2017 viele Inseln in der Karibik und Teile von Florida (USA) zerstört hat.

 

 

 

Auf der Insel Barbuda zum Beispiel hat der Sturm so viele Häuser zerstört, dass die Menschen dort im Moment nicht mehr wohnen können. 90% aller Häuser sind beschädigt oder zerstört.

 

 

Dazu kommt noch das Wasser. Der Sturm schiebt eine Flutwelle vor sich her. Auch die Regenfälle aus den Wolken sind wie eine sehr starke Dusche. Sie setzen das Land unter Wasser. Ganze Wohngebiete werden überschwemmt.

 

 

Stromleitungen gehen kaputt. Es gibt kein Internet, kein Fernsehen und kein Telefon mehr. Es gibt auch kein Trinkwasser mehr. Die Menschen müssen zu einem sicheren Ort gebracht werden. Aber auf vielen Straßen können sie nicht mehr fahren. Auf den Straßen liegen kaputte Bäume und Häuser. Oder die Straßen sind überschwemmt.

In Florida (USA) wussten die Menschen vorher, dass der Hurrikan Irma kommt. Sie konnten vorher zu sicheren Orten fahren. Auf den Inseln in der Karibik wussten viele Menschen vorher nicht, dass der Sturm so gefährlich wird. Auf der Insel „St.Martin“ hat es 4 Tote und 50 schwer verletzte Menschen gegeben.

Warum gibt es jetzt so viele gefährliche Wirbelstürme?

Anfang September gab es 3 Wirbelstürme zur gleichen Zeit: Irma, Jose und Katja. Auch jetzt gibt es wieder einen gefährlichen Wirbelsturm. Er heißt „Maria“. Er hat besonders schlimm Puerto Rico getroffen.

Jedes Jahr im Herbst gibt es Wirbelstürme.
Aber die Wirbelstürme werden immer gefährlicher, weil die Erde sich immer mehr erwärmt.
Das bedeutet: Immer mehr Abgase sind in der Luft und erwärmen die Luft zusätzlich zur Sonne.
Das nennt man „Treibhaus-Effekt“ wegen der „Klima-Erwärmung“.

Die Menschen können nichts dagegen tun, dass es Wirbelstürme gibt.
Sie können aber etwas tun, damit die Wirbelstürme nicht so gefährlich werden.
Die Menschen können weniger Kohle, Benzin und Öl verbrauchen. Dann entstehen weniger Abgase. Die Luft bleibt sauberer. Die Erde erwärmt sich weniger. Über dem Meer verdunstet weniger Wasser. Der Sturm wird weniger stark und ist weniger gefährlich.

 

 

Text: Konni    Bilder: Pixabay

 

 

 

 

 

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