Unsere 6 Wochen Abenteuer in Ladakh

Letztes Jahr in den Sommerferien waren wir sehr weit weg von zu Hause: Wir waren 6 Wochen in Ladakh! Ladakh ist ein Teil von Indien. So wie auch Bayern ein Teil von Deutschland ist.
Wir, das bin ich (Daniela und Mama), Hans-Jochen (Papa) und unsere zwei Töchter Diana (10 Jahre) und Viola (8 Jahre).

Wo ist Ladakh?

Ladakh liegt im Himalaya ganz im Norden von Indien. Es ist an der Grenze zu Tibet (China) und Pakistan.
Die Hauptstadt Leh (Foto) ist in 3500 m Höhe. Das ist sehr hoch! 500 m höher als der höchste Berg in Deutschland.


In Ladakah gibt es sehr viele Berge. Oft sind diese Berge über 7000 m hoch.
Im Winter ist es dort sehr kalt, im Sommer heiß und trocken.

Warum sind wir nach Ladakh gefahren?

Ich bin Lehrerin an einer Schule in der Nähe von München. Unsere Schule hilft einer Schule in der Hauptstadt Leh.
Wir wollten die Schule besuchen und sehen, wie die Kinder dort lernen und leben. Und natürlich wollten wir auch das Land und die hohen Berge sehen!
In Ladakh ist es nicht normal, dass alle Kinder in die Schule gehen. Die Schule kostet dort Geld und die Leute sind arm. Deshalb können nicht alle Kinder in die Schule gehen. Viele müssen zu Hause bleiben und den Eltern bei der Arbeit helfen.

Wie ist es in der Schule in Ladakh?

Wir haben zwei Schulen in Ladakh besucht. Eine sehr große Schule mit 3500 Schülern in der Hauptstadt Leh und eine sehr kleine Schule in einem Dorf in den Bergen (Foto).


Die Kinder gehen dort schon mit 3 oder 4 Jahren in die Schule. Dort müssen sie gleich 3 Sprachen lernen: Englisch, Hindi und Tibetisch. Die Sprachen haben auch verschiedene Buchstaben. Das ist sehr schwierig! Zu Hause sprechen sie aber mit ihren Eltern nur Tibetisch oder Ladakhi.
Viele Kinder wohnen auch in der Schule, weil ihr Dorf zu weit weg von der Schule ist. Sie sehen ihre Elten nur selten. Andere Kinder kommen aus Nomaden-Familien. Das heißt, dass die Familien kein festes Zuhause haben und mit ihren Tieren von Ort zu Ort weiter ziehen. Diese Kinder wohnen dann auch in der Schule.

Was ist anders in Ladakh?

Alles ist anders!
In der Hauptstadt Leh ist es laut und staubig. Die Straßen sind sehr eng und es wird viel gehupt. Überall laufen Kühe frei auf den Straßen. Auch Hunde gibt es viele. Sie haben meistens eklige Flöhe.
Die Menschen auf dem Land pflanzen Gemüse, Kartoffeln und Obst selbst an. Wenn etwas übrig bleibt, verkaufen sie es auf dem Markt. Es wird sehr viel ohne Maschinen gemacht: Auf den Feldern wird das Getreide von Hand angebaut und geerntet. Auch Häuser und Straßen werden mit den Händen gebaut. Das ist sehr harte Arbeit!
Die Menschen dort sind sehr arm, aber oft glücklich!

Was haben wir sonst erlebt?

Wir sind sehr viel gewandert. Das ist in Ladakh sehr anstrengend, weil die Berge sehr hoch sind. Die Luft ist sehr dünn und man kommt schnell außer Puste.
Wir sind in sehr weit entfernte Dörfer gekommen. Dort kommt man nur zu Fuß oder mit dem Pferd hin.


Hier leben auch Kinder. Diana und Viola haben immer schnell neue Freunde gefunden. Sie haben gemeinsam Fußball gespielt, Pilze gesammelt, Vogelnester gesucht und viel Blödsinn gemacht.

Manchmal durften wir mit den Familien essen. Es gab meist Reis, Linsen und Gemüse. Und hui, war das Essen scharf!
Einen Tag sind wir auf Pferden weit in die Berge geritten. Am Gipfel hat es geschneit, aber kurz darauf kam die Sonne heraus. Die Landschaft sah so schön aus!

Es gibt in Ladakh auch Kamele und richtige Dünen aus Sand – wie in der Wüste! Wir durften auf den Kamelen reiten. Das war sehr lustig! Man sitzt zwischen den beiden Höckern und es schaukelt sehr. Auf das Kamel kann man nur steigen, wenn das Kamel auf dem Boden kniet. Steht das Kamel auf, kommen zuerst die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Da mussten wir gut aufpassen, dass wir nicht herunterfallen!

Was fanden wir besonders toll?

Viola (8 Jahre):
Einmal sind wir sehr weit gewandert. Als wir endlich da waren, gab es keinen Bus zurück nach Leh. Wir waren sehr müde und kaputt. Da hat ein Polizeiauto angehalten und uns bis zur nächsten großen Straße mitgenommen. Wir mussten ganz eng neben den Polizisten sitzen. Diese hatten ihre Maschinengewehre auf dem Schoß. Das war für uns sehr komisch!
An der großen Straße hat uns dann ein Taxi mitgenommen. Das Taxi war aber schon voll! Trotzdem durften wir noch mitfahren. Wir saßen mit 9 Leuten in einem Auto, das hier in Deutschland nur mit 5 Leute fahren darf. Und natürlich alles OHNE Gurt!

Diana (10 Jahre):
Als wir einmal wandern waren, haben 4 Esel unser Gepäck getragen. Die Esel waren sehr süß und brav! Aber gleich am Anfang mussten die Esel über einen großen Fluss. Die Menschen mussten über zwei Rohre aus Eisen über den Fluss balancieren. Aber die Esel waren schwer beladen. Plötzlich rutschte der kleinste Esel aus und wäre fast von dem Wasser mitgerissen worden. Gott sei Dank konnte ein Mann den Esel noch wieder auf die Beine helfen. Sonst wäre der Esel mit dem ganzen Gepäck in dem reißenden Fluss davon geschwommen und sicher ertrunken! Unsere Schlafsäcke und Kleidung waren danach nass. Wir waren aber sehr froh, dass alles gut ausgegangen ist!

Mit dem Seilzug über den Fluss

 

 

 

 

 

 

Daniela (Mama):
In einem Dorf waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Eine Hochzeit dauert in Ladakh fast eine Woche! Das ganze Dorf und alle Verwandten feiern zusammen. Aber nur am letzten Tag feiern auch die Braut und der Bräutigam zusammen.
Alle tragen ihre schönste Kleidung. Die Braut trägt viel Schmuck und einen Hut. Dieser ist mit wertvollen türkisen Steinen bestickt und wiegt fast 5 Kilogramm!
Ich musste auch selbst gemachtes Bier und Buttertee trinken. Buhhh, das hat mir nicht geschmeckt! Alle anderen Gäste fanden es aber sehr lustig mir beim Trinken zu zuschauen!

Hans-Jochen (Papa):
Ich konnte auf 3 sehr hohe Berge steigen. Alle waren über 6000 m hoch. Es gibt dort keine Wege. Ich musste mir also den Weg selbst suchen. Das war oft schwierig.
Die große Höhe machte das Schnaufen sehr anstrengend. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht!

Alle:
Ladakh ist ein tolles Land mit vielen netten und sehr freundlichen Leuten. Es waren tolle 6 Wochen, auch wenn sie manchmal anstrengend waren.
Wir hoffen, dass wir bald einmal wieder eine große Reise in ein fernes Land machen können!

Liebe Grüße

Daniela, Hans-Jochen, Diana und Viola

Fotos: privat

Das BBW in München stellt sich vor

 

 

 

Schule fertig! Und dann?

Irgendwann bist du mit der Schule fertig. Weißt du schon, was du dann machen willst? 

Im Berufsbildungswerk München (kurz: BBW München) kannst du eine Ausbildung machen. Das BBW München ist eine Einrichtung speziell für Menschen mit einer Hörschädigung.

Die Ausbilder, Lehrer und der Fachdienst unterstützen dich bei deiner Ausbildung.

 

Im BBW kannst du z.B. diese Berufe lernen:

  • Kfz-Mechatroniker
  • Maler
  • Metallbauer
  • Mediengestalter
  • Schreiner
  • Gärtner
  • ….

Das sind aber nur ein paar Berufe. Insgesamt haben wir mehr als 25 verschiedene Berufe! 

 

 

 

 

 

Welcher Beruf passt zu mir?

Du weißt noch nicht, was du werden willst? Im BBW München kannst du ein Praktikum machen. Es ist kostenlos. Wenn du nicht in München wohnst, dann kannst du im Wohnheim wohnen. Komm uns einfach mal besuchen und schau dir unser Haus an!

 

Willst du mehr wissen? 

Du kannst uns auch am Tag der offenen Tür besuchen. Der Tag der offenen Tür ist dieses Jahr am 21. April 2018.

Alles über uns findest du hier:

www.bbw-muenchen.de/infos-fuer-interessenten

 

Wir haben auch einen Youtube-Kanal mit vielen Filmen:

https://www.youtube.com/user/bbwmuenchen

 

Oder besuche uns auf Facebook:

www.facebook.com/bbw.muenchen

 

Text und Fotos: BBW München

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende

Das ist eine Geschichte für Kinder. Die Geschichte hat Michael Ende geschrieben. Es gibt ein Buch von der Geschichte und Bilderbücher.

Am Förderzentrum Augsburg Förderschwerpunkt Hören erzählen und lesen wir jeden Freitag ein Stück von der Geschichte in der Klasse 1-2g. Wir schauen dazu die Bilderbücher an.

Die Kinder wollen Euch die Figuren vorstellen.

Das ist Lukas der Lokomotivführer.

Und das ist sein Freund Jim Knopf. 

Beide sind sehr gute Freunde und leben auf einer Insel. Die Insel heißt Lummerland.

Auf der Insel gibt es zwei Berge und eine Eisenbahn. Die Lok heißt Emma.

Lukas und Jim fahren mit Emma jeden Tag auf der Insel. Auf der Insel leben noch mehr Personen.

Frau Waas  

 

Herr Ärmel

König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte

Jim lebt noch nicht lange auf der Insel. Du kannst in der Geschichte lesen, wie er auf die Insel gekommen ist.

Lukas und Jim wurden Freunde und erleben viele Abenteuer zusammen.

Eines Tages müssen sie die Insel Lummerland verlassen. Wir verraten nicht warum. Das musst Du selbst lesen.

Sie kommen nach Mandala. Sie erfahren, dass die Tochter des Königs vor einem Jahr entführt wurde. Die Tochter heißt Prinzessin Li Si. Jim Knopf und Lukas wollen Li Si befreien. Sie machen sich auf den Weg.

Jetzt treffen sie Herrn Tur Tur in der Wüste und den Halbdrachen Nepomuck. Nepomuck hat ein Problem. Er kann nicht Feuer speien und sein Vulkan ist ausgegangen. Glaubst du Lukas und Jim können ihm helfen?

Lukas und Jim kommen in die Drachenstadt. Dort kommen sie in eine gefährliche Situation.

Du kannst lesen, ob Jim Knopf und Lukas es schaffen die Prinzessin Li Si zu befreien.

Die Geschichte ist sehr spannend. Hoffentlich gefällt sie euch auch so gut wie uns.

Warum heißt Jim „Jim Knopf“?

Wenn du das Buch gelesen hast, dann weißt du auch die Antwort auf die Frage:

Wir freuen uns auf Eure Antwort.

 

Kino und Museum

Übrigens kommt die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer diese Woche auch ins Kino.

Und wenn du mal nach Augsburg kommst, dann geh in das Museum der Augsburger Puppenkiste. Dort kannst du die Marionetten von Jim Knopf und Lukas sehen.

 

 

Die Bundestagswahl

In vielen Straßen in Deutschland hängen große Plakate. Auf den Plakaten sind große Fotos oder Bilder von Menschen. Warum hängen diese Plakate da?

Am 24. September 2017 wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt.

Die Menschen auf den Plakaten wollen gewählt werden. Die Menschen auf den Plakaten wollen in den deutschen Bundestag gewählt werden.

Was ist der Bundestag?

Der Bundestag ist ein großes Haus in Berlin. Dort ist ein großer Saal. In dem Saal gibt es genau 630 Sitze. So schaut der Saal aus:

Hier trifft sich der Bundestag.

Im Bundestag arbeiten 630 Frauen und Männer: Für jeden Sitz ein Mensch. Diese Menschen nennen wir auch Abgeordnete. Die Abgeordneten entscheiden über die Gesetze in Deutschland. Die Abgeordneten werden von den Menschen in Deutschland gewählt. Das nennen wir Bundestagswahl.

Die Gebärde für Bundestag ist:

Die Abgeordneten sind Mitglieder in einer Partei. Parteien sind Gruppen von Menschen, die ähnliche Meinungen haben. Es gibt verschiedene Parteien: CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke, AfD, FdP. Die Parteien haben verschiedene Ideen, wie unser Leben in Deutschland noch besser werden soll.

Wie oft findet die Wahl statt?

Die Wahl findet alle 4 Jahre statt. Die letzte Wahl war 2013. Die nächste Wahl ist 2017. Sie ist genau am 24. September 2017.

Wer darf wählen?

In Deutschland darf jeder Mensch wählen, der über 18 Jahre alt ist und einen deutschen Ausweis hat.

Warum ist es wichtig, zu wählen?

In Deutschland gibt es die Demokratie. Demokratie bedeutet: Herrschaft des Volkes. Deutschland ist eine Demokratie. Das bedeutet: In Deutschland herrscht das Volk. Das funktioniert durch Wahlen. Dabei werden Politiker und Parteien gewählt, sozusagen als Stellvertreter des Volkes. So haben die Menschen in Deutschland die Möglichkeit mitzubestimmen. Bei einer Wahl ist jede Stimme wichtig. Nur wenn so viele Menschen wie möglich zur Wahl gehen, klappt das mit der Demokratie. Sonst entscheiden immer weniger Menschen darüber, wer in Deutschland regiert. Und das ist dann keine Demokratie mehr.

Wenn du in Berlin bist, kannst du zu einer Bundestags-Sitzung hingehen. Die Sitzungen sind öffentlich. Du kannst die 630 Stühle zählen. Dort kannst du die Abgeordneten sehen. Du kannst ihren Reden zuhören. Du kannst sehen, wenn sie abstimmen.

 

 

Warst du schon mal in Berlin?

Hast du dir den Bundestag angeschaut?

Schreib uns!

 

Text: Anne – Bilder: Anne, Das große Wörterbuch der deutschen Gebärdensprache – Verlag Karin Kestner oHG, pixabay

Lachen im Krankenhaus – Die KlinikClowns kommen

Das sind Miriam Brenner und Markus Sedelmaier. Die beiden bringen Freude, Lachen und Ablenkung ins Krankenhaus.

Seit 12 Jahren kommen sie jeden Donnerstag Nachmittag in das Klinikum in Augsburg. Hier besuchen sie die Kinder-Krebs-Station.

                                                                                      

Sie schminken sich. Miriam malt sich weiße Wimpern und Ohrringe ins Gesicht. Markus macht seine Backen rot. Sie verkleiden sich.

                                 

Markus zieht gestreifte Schuhe an. Miriam zieht ein Dirndl und gelbe Strümpfe an.

            

Markus setzt ein Schild auf. Miriam macht sich Zöpfe und setzt einen Haarreif mit Blumen auf. Um den Hals legt sie sich eine Kette. Beide setzen sich rote Nasen ins Gesicht. Jetzt sind sie Lilo Musi und Bruno Schlaubi.

Musi packt lustige Sachen in ihre rote Handtasche. Schlaubi steckt seine Sachen in die Jackentasche.

 

Noch einmal Schnick schnack schnuck. Jetzt geht es los.

 

 

 

Leise gehen die KlinikClowns über den Flur. Sie gehen zuerst ins Ärztezimmer. Dort erfahren sie, welche Kinder Besuch bekommen dürfen. Die meisten Kinder auf der Station sind sehr krank. Viele Kinder sind schon seit einigen Wochen und Monaten da. Manche müssen noch länger bleiben. Viele müssen immer wieder ins Krankenhaus. Die Kinder haben eine schlimme Krankheit. Sie heißt Krebs. Die Krankheit kann manchmal auch tödlich sein. Alle hoffen, dass die Kinder bald wieder gesund sind. Die KlinikClowns wollen auch mithelfen. Lachen hilft den Kindern.

 

 

Auf dem Flur sitzt ein kleines Mädchen mit seinem Vater und spielt. Die KlinikClowns schauen um die Ecke. Das Mädchen strahlt und begrüßt die Beiden: „Hallo Musi, hallo Schlaubi!“ Sofort holt Schlaubi einen Luftballon aus der Jackentasche. Das Mädchen wünscht sich ein Einhorn: ein weißes Einhorn. Schlaubi bläst die weiße Luftballonschlange mit der Pumpe auf. „Peng!“ Der weiße Luftballon platzt. Das Mädchen erschrickt und lacht. Jetzt muss Schlaubi ein gelbes Einhorn basteln. Musi macht das Horn und die Haare. Das Mädchen freut sich. Aber es sagt: „Man erkennt nicht, dass Schlaubi ein Einhorn gemacht hat.“ Alle lachen. Jetzt packt Musi die Seifenblasen aus. Das Mädchen will auch blasen und freut sich über die bunten Kugeln. Dann verabschieden sich die beiden KlinikClowns lachend: „Bis nächste Woche!“

 

Musi und Schlaubi wollen noch in andere Krankenzimmer. Ein zweijähriger Junge ist auf dem Arm seiner Mutter. Er hat Schläuche am Körper und ist an Maschinen angeschlossen. Die Ärzte spritzen ihm Medikamente. Die Mutter sagt: „Heute hat er noch nicht einmal gelächelt.“ Musi und Schlaubi kommen ins Zimmer. Der Junge schaut sehr ernst. Die KlinikClowns sind sehr vorsichtig. Sie sehen, dass es dem Jungen nicht gut geht. Musi bläst Seifenblasen in seine Richtung. Der Junge schaut weiter ernst. Schlaubi fängt die Seifenbalsen. Ganz langsam beginnt der Junge auf dem Arm der Mutter zu lächeln. Alle freuen sich.

 

Im nächsten Zimmer liegen zwei ältere Mädchen. Die Eltern und der Bruder sind zu Besuch. Alle machen Witze mit den KlinikClowns. Schlaubi muss die Muskeln von allen messen. Er will sehen, ob die Muskeln gewachsen sind. Musi schreibt alles auf. Zwischendurch kommt eine Krankenschwester ins Zimmer. Sie gibt einem Mädchen ein Medikament gegen Übelkeit.

 

Schnell machen Musi und Schlaubi einen kleinen Schmetterling aus Luftballons für ein kleines Mädchen. Ein kleiner Junge läuft mit seinem Vater vorbei und bekommt eine rote Clownsnase ins Gesicht gesteckt. Das Mädchen und der Junge freuen sich.

Das nächste Patientenzimmer ist leer. Der Patient ist bei einer Untersuchung. Das Kuscheltier bekommt auch eine Clownsnase. Darüber kann sich das Kind freuen, wenn es zurückkommt.

 

Im letzten Zimmer liegt ein schwerkranker Junge. Alle müssen in dem Zimmer eine grüne Jacke anziehen und Mundschutz und Gummihandschuhe tragen. Der Junge darf nicht noch kränker werden. Das wäre lebensgefährlich. Auf unserer Kleidung und an unseren Händen sind vielleicht Bakterien. Schlaubi zieht auch noch Gummihandschuhe über die Schuhe.

    

Dem Jungen geht es heute nicht gut. Ihm ist es sehr übel. Trotzdem schaut er ein bisschen zu, wie die KlinikClowns Witze machen und Flöte für ihn spielen. Er hat ein Lächeln auf dem Gesicht.

Musi und Schlaubi stellen mich vor und erklären, dass ich für Kinder etwas über KlinikClowns berichten will.

Der Junge sagt: Die KlinkClowns sind toll. Die KlinikClowns bringen das Lachen zu den Kindern. 🙂 

Seine Mutter meint: Die KlinkClowns machen die schlimmen Tage schöner und erträglicher.   🙂  

 

 

Erkennst du, wer das ist?

 

 

 

Die beiden KlinikClowns sind für den Verein KlinikClowns Bayern e.V. unterwegs. Die „Visiten“ der professionellen KlinikClowns in ganz Bayern werden über Spenden über den Verein finanziert.

7mal um die Erde

– ein Buch von Peter Funke und Katja Sachsenhauser

 

Wer ist Herr Peter Funke? Was hat er erlebt? 

 

Funke Blatt

Peter Funke

Peter Funke hat viele Reisen in viele Länder dieser Erde gemacht: Seit über 60 Jahren! Er ist sehr viel gereist. Wenn er alle Kilometer zusammenzählt, ist er sieben mal um die Erde gereist. Auch jetzt reisen Herr Funke und seine Frau noch in verschiedene Länder. Das besondere ist: Herr Funke hat in jedem Land eine Gehörlosenschule besucht.

 

 

 

Peter Funke ist selbst von Geburt an gehörlos. Es hat ihn immer interessiert:

 

  • Gibt es eine Gehörlosenschule in dem jeweiligen Land?
  • Wie ist die Schule aufgebaut und ausgestattet?
  • Wie lernen die Kinder dort?
  • Müssen die Schüler Schulgeld bezahlen?     oder
  • können alle Schüler zur Schule gehen, ohne etwas zu bezahlen?

Bei allen Besuchen hat Herr Funke seine Erlebnisse aufgeschrieben und Fotos dazu gemacht. Einige Berichte wurden zum Beispiel in der Zeitschrift „Deutsche Gehörlosenzeitschrift“ gedruckt. Jetzt gibt es alle Reiseberichte von Herrn Funke in einem Buch. Er hat das Buch zusammen mit Frau Dr. Katja Sachsenhauser von der Universität München erstellt.

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Das Buch heißt: 7mal um die Erde!

 

 

Worüber schreibt Herr Funke in seinem Buch?

 

Mit jedem Reisebericht bekommt der Leser Informationen zum Land, z. B.:

  • Welche Währung (= Geld) gibt es?
  • Wie leben die Menschen?
  • Wie kann man in dem Land reisen?
  • Wie sieht die Ländergebärde aus?

Das wichtigste ist immer der Besuch in der Gehörlosenschule:

  • Wie hat Herr Funke die Schule gefunden?
  • Wie ist er zu der Schule gekommen?
  • Mit wem hatte er Kontakt?
  • Wie lernen die Kinder dort?

 

Wo kann ich das Buch kaufen?

 

Das Buch ist interessant und gut zu lesen. Das Buch kann man im Buchladen oder im Internet bestellen. Dazu brauchst du diese Angaben:

Autor: Peter Funke

Titel: 7mal um die Erde

ISBN: 978-3741231766

 

Hast du eine Frage zu den Reisen?

 

Oder möchtest du Herrn Funke schreiben? Du kannst eine E-Mail an Herrn Funke schreiben.

Schreib die E-Mail an:

funke-up@t-online.de

 

Und hier ist unser Gewinnspiel:

 

7mal um die Erde

                                           

                  Warum heißt das Buch so? Kannst du das erklären?

 

Schreibe eine E-Mail an das BBubi-fragtunte Blatt.: info@buntesblatt.de

Schreibe so:

Das Buch heißt 7mal um die Erde, weil…………………………….

Schreibe deinen Namen und deine Adresse dazu!

Du kannst bis zum 30.06.2017 mitmachen.

Der Gewinner bekommt ein Buch  7mal um die Erde geschenkt.

 

 

Text: Marion Honka              Bilder: Peter Funke, Marion Honka

Pfeilgiftfrösche

Wie sehen Pfeilgiftfrösche aus und sind sie wirklich giftig?

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Pfeilgiftfrösche sind kleine Frösche und haben sehr auffällige, knallbunte Farben. Einige Frösche sind schwarz und haben gelbe, rote oder blaue Flecken, manche sind orange oder grün. Schau mal genau. Jeder Frosch sieht anders aus. Am Kopf kannst du es gut erkennen. Das Aussehen ist wie der Fingerabdruck beim Menschen. Jeder Fingerabdruck ist verschieden und alle Flecken beim Frosch sind verschieden. Kein Frosch sieht genau gleich aus.

Die Farben sagen den anderen Tieren: “Pass auf! Du kannst mich nicht fressen! Ich bin giftig!“ Und wirklich, ein paar Pfeilgiftfrösche haben ein Gift, das auch Menschen innerhalb von 20 Minuten töten kann. Sehr wenig Gift kann schon töten. Das Gift lähmt die Muskeln und die Atmung. Das Gift heißt „Batrachotoxin“.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Pfeilgiftfröschen, ungefähr 250. Aber nur wenige Pfeilgiftfrösche sind lebensgefährlich. Die drei giftigsten Arten leben in Kolumbien. Die anderen Arten sind nicht lebensgefährlich, aber sie verursachen Fieber, Übelkeit und Krämpfe.

 

Wo leben Pfeilgiftfrösche?

Pfeilgiftfrösche leben in Mittel- und Südamerika, vor allem im Regenwald. Dort ist es sehr warm. Es hat immer zwischen 20°C und 25°C. Außerdem ist die Luft sehr feucht. Das brauchen die Pfeilgiftfrösche, sie wollen es warm und feucht. Manche wohnen am Boden und manche auch ganz oben in der Baumkrone. Viele hüpfen gerne in den Bäumen herum.

Eigentlich heißt die Tierfamilie auch richtig „Baumsteigerfrosch“, weil die Frösche häufig auf den Bäumen leben. Der Name „Pfeilgiftfrosch“ ist nicht ganz richtig!

 

Was fressen Pfeilgiftfrösche?

Pfeilgiftfrösche fressen gerne Ameisen, Termiten, Käfer und Tausendfüßler. In den Futtertieren sind bestimmte Stoffe. Diese Stoffe bewahren sie in Drüsen in ihrem Körper auf. Aus den Stoffen wird das Gift. Wenn die Pfeilgiftfrösche etwas anderes fressen, dann können sie auch kein Gift mehr produzieren.

Froschstrecken1   Froschzunge      

Kannst du erkennen, was die Frösche hier fressen? Das sind Obstfliegen. Wenn du genau hinschaust kannst du auf dem zweiten Bild auch die Zunge des Frosches erkennen.

 

Haben Pfeilgiftfrösche auch Feinde?

Der einzige Feind der Pfeilgiftrösche ist eine Natter. Obwohl der Pfeilgiftfrosch giftig ist, kann die Natter den Frosch fressen. Der Natter macht das Gift nichts mehr aus.

 

Wie vermehren (Kinder bekommen) sich Pfeilgiftfrösche?

Die Weibchen legen Eier. Oft legen sie die Eier in feuchte Blattritzen (Bild). Das ist wie ein Mini-Aquarium. Die Männchen passen oft auf die Eier auf. Manche sorgen dafür, dass die Eier immer nass bleiben und leeren den Inhalt ihrer Blase auf die Eier. Aus den Eiern schlüpfen Kaulquappen, die dann Hinterbeine bekommen und Vorderbeine. Der Schwanz wird immer kleiner. Dann ist es ein kleiner Frosch geworden.

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Hier hinein legen manche Frösche ihre Eier.

 

 

 

 

Woher haben Pfeilgiftfrösche ihren Namen?

Manche Indianer benutzen das Gift der Frösche zum Jagen mit dem Blasrohr. Die Indianer nehmen ein Blatt und heben den Frosch vorsichtig auf. Die Indianer wollen sich selbst nicht vergiften. Sie spießen den Frosch auf einen Stock und erwärmen den Frosch über dem Feuer. Unter den Frosch stellen sie eine Schale. Das Gift tropft in die Schale. Sie geben das Gift der Pfeilgiftfrösche auf die Spitze der Pfeile. Damit töten sie dann Vögel und Säugetiere.

 

Pfeilgiftfrösche im Terrarium

Terrarium

Man kann Pfeilgiftfrösche auch im Terrarium halten. Dafür muss man aber viele Dinge beachten. Manche Arten sind besonders geschützt. Man braucht Papiere der Naturschutzbehörde, wenn man sie kaufen oder verkaufen möchte.

Das Terrarium braucht eine besondere Ausstattung. Dafür muss man sich genau informieren. Außerdem muss man auch das Futter für die Pfeilgiftfrösche aufziehen. Die Frösche fressen lebende Tiere, z.B. Obstfliegen.

 

Futtertiere

Man kocht Bananenbrei nach einem bestimmten Rezept und füllt ihn in einen Becher. Die Fliegen können dann ihre Eier im Brei ablegen. Es entwickeln sich neue Fliegen. 

 

 

 

 

Frosch3

 

 

Tschüss!

Ich verschwinde wieder in mein Versteck!

Gute Reise, ihr Zugvögel!

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Klick auf das Bild! Dann erkennst du die Vögel.

Es ist ein schöner Abend im Herbst. Langsam geht die Sonne unter. Wir sehen das nicht, denn: Wir sitzen am Computer und arbeiten für das Bunte Blatt. Aber dann sind wir fertig mit unserer Arbeit, und plötzlich hören wir draußen komische Geräusche. Erst leise. Dann immer lauter: Es fiept und piepst und zwitschert.
Was ist das? Wer macht die Geräusche? Wir schauen aus dem Fenster und entdecken auf einem Kran sehr, sehr viele Vögel. Der Kran ist groß und rot, aber jetzt sieht er seltsam schwarz aus: Dicht nebeneinander hocken die lärmenden Vögel. Und immer mehr Vögel fliegen herbei und setzen sich dazu.
Und sie fiepen und piepsen und zwitschern. Wir staunen. Dann machen wir ein Foto und wollen wissen: Welche Vögel sind das? Warum treffen sie sich?

Bubi-fragtWelche Vögel sind das?

Wir schauen genau hin: Es sind Stare. Du erkennst sie an ihrem schwarzen Gefieder. In der Sonne schimmert das Gefieder dunkelgrün.
Im Herbst wachsen den Staren neue Federn. Die Federn sind an der Spitze weiß. Das Gefieder sieht dann aus wie einZugvoegel_Star_Zeichnung_1 Sternen-Himmel: schwarz mit vielen weißen Punkten. Daher hat der Star seinen Namen (englisch „star“ = Stern). Stare haben einen Schnabel, der schön gelb leuchtet.
Im Herbst wird der gelbe Schnabel dunkel, fast schwarz. Stare mit dunklem Schnabel siehst du unten auf den Fotos.

Bubi-fragtWarum treffen sich die Stare?

Stare fressen Insekten, Würmer und Raupen, aber auch Früchte und Beeren. Im Frühling und im Sommer finden die Stare bei uns genug Nahrung. Es gibt viele Insekten und Würmer und an den Bäumen und Sträuchern wachsen Früchte und Beeren. Aber im Herbst und Winter wird es in Deutschland und in Nordeuropa kalt. Es gibt hier nichts mehr zu fressen. Stare finden keine Nahrung und fliegen in großen Schwärmen nach Süden. Warum? Dort ist es wärmer und es gibt dort viele Insekten und Würmer. Die Stare können sich satt fressen.
Zugvoegel_Route_Zeichnung_2An der Mittelmeerküste, im Süden, verbringen viele Vögel den Winter. Manche Vogelarten fliegen sogar noch weiter – bis nach Südafrika. Sie heißen „Zugvögel“.
Im Frühling fliegen Zugvögel wieder zurück nach Norden. Hier bauen sie Nester, legen Eier und ziehen ihre Küken und Jungvögel auf.
Im Herbst fliegen sie dann wieder nach Süden.

Bubi-fragtWie schaffen die Zugvögel den weiten Weg?

Im Frühling und im Herbst werden die Zugvögel unruhig. Sie bewegen sich viel. Bald ziehen sie los. Diese Unruhe ist angeboren. Dagegen können die Zugvögel nichts machen. Sie versammeln sich und starten gemeinsam. Wohin? Auch die Flugrichtung und die Route sind angeboren! Das ist beeindruckend, oder? Ich habe mich schon oft mit dem Auto verfahren oder in einer großen Stadt verlaufen. Zugvögeln passiert das nicht! Sie kennen den Weg genau.

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Stare sind „Mittelstrecken -Flieger“. Ihr Weg in den Süden ist 1.000 bis 2.000 Kilometer lang! Mit dem Auto fährst du so eine Strecke in ein bis zwei Tagen. Zu Fuß brauchst du einige Wochen – mit vielen Pausen und Proviant. Und was machen die Stare? Stare und andere Zugvögel bereiten sich auf ihre Reise vor: Sie fressen sehr viel. Dabei entsteht unter der Haut eine Fett-Schicht als Zugvogel-Proviant. Stare fliegen ein bis zwei Wochen bis zum Ziel – mit Pausen. Andere Zugvogel-Arten fliegen ohne Pause.

Eine Idee: Willkommen, ihr Stare!

Zugvoegel_Star_Zeichnung_3Wenn die Stare im Frühling zurück nach Europa fliegen, dann freuen sie sich über einen sicheren Platz für den Nestbau und das Brüten. Ein „Starkasten“ (= Nistkasten) hilft den Staren. Wichtig: Das Loch muss nach Osten oder Südosten zeigen. Der Nistkasten muss sehr hoch hängen. Katzen und andere Tiere oder neugierige Menschen dürfen die Stare nicht stören.

Kennst du noch mehr Zugvögel? Was weißt du noch über Zugvögel?
Schreib uns einen Kommentar zum Text! Wir freuen uns.

 

Text: Anke und Konni, Fotos: privat, Zeichnungen: Dieter Haas

Muhamad aus Syrien

Das sind Muhamad und Jonas. Sie sind Freunde.

Muhamad kommt aus Syrien und ist seit 6 Monaten in Deutschland.

2015_07_07 Muhamad Freund

2015_07_07 Niederbayern Karte - 2Jonas kommt aus Bogen bei Straubing. Sie verstehen sich gut. Jonas sitzt in der Schule neben Muhamad und wohnt nicht weit weg von Muhamads Haus. Jonas wohnt mit seinen Eltern und Geschwistern in einem großen Haus.

Muhamad lebt mit 37 Personen in einem Haus mit Menschen aus Arabien, Afghanistan, dem Kongo, Nigeria und dem Iran. Er wohnt mit seinem Vater in einem Zimmer. Es gibt nur eine Küche mit zwei Kochherden, die müssen sich die Bewohner teilen.

Warum wohnt Muhamad nur mit seinem Vater in Bogen?

Muhamads Mutter ist mit seinen zwei jüngeren Geschwistern noch in Jordanien. Das macht Muhamad oft traurig und deshalb kann er sich auch nicht immer so gut in der Schule konzentrieren.

2015_07_07 Syrienkarte - 2In Muhamads Heimat ist ein schlimmer Krieg. Sein Haus ist zerstört und es ist nun viel zu gefährlich, dort zu wohnen. Viele Leute mussten fliehen. Er hört oft, wie sein Vater mit seinen beiden Mitbewohnern, die auch aus Syrien kommen, über den Krieg spricht. Es sind schon viele Freunde und Verwandte gestorben. Muhamads Vater macht sich auch viele Gedanken, wie es weitergehen soll: ob er in Deutschland bleiben kann, ob er einen Pass bekommt und ob er später Arbeit findet. Dann endlich können auch seine Mama und seine Geschwister nach Deutschland kommen und bei ihnen wohnen. Das wäre super!

Jonas sagt jeden Tag zu seinem Freund: „Du musst Deutsch lernen, damit wir dich besser verstehen können und du in der Schule besser mitkommst.“ Er hilft ihm manchmal bei der Hausaufgabe und auch in der Schule. In der Schule gibt es freundliche Menschen, die Muhamad helfen, schneller Deutsch zu lernen. Er bekommt Förderunterricht in der Schule und wird einmal in der Woche von einer ehrenamtlichen „Sprachpatin“ betreut.

Muhamad hat im Heim zwei große Freunde, Juman und Fauzi. Das sind zwei Studenten aus Syrien, die auch im Heim wohnen. Sie möchten gerne in Deutschland studieren, Juman Politik und Fauzi Jura. Das hat Fauzi schon in Syrien getan, als dort noch kein Krieg war. Die beiden üben jeden Abend mit Muhamad und seinem Papa Deutsch, sie sind auch mit ihm zum Augenarzt gegangen und haben ihm Turnschuhe besorgt. Die Turnschuhe braucht Muhamad, weil er jetzt im Fußballverein von Oberalteich ist.

Jonas hat Muhamad gefragt: „Spielst du gerne Fußball?“. Da hat Muhamad gestrahlt: „Ja, das ist mein Lieblingssport, das habe ich in Syrien auch gespielt“. Jetzt holt Jonas ihn jeden Mittwoch ab. Muhamad wird vom Trainer sehr gelobt, er ist ein schneller Mittelstürmer. Im Verein hat er auch neue Freunde gefunden, die ihn schon zum Geburtstag eingeladen haben.

2015_07_07 Muhamad Fussball Jetzt geht es Muhamad schon viel besser, weil er nicht mehr so oft alleine mit den Erwachsenen im Heim ist. Sein Deutsch hat sich auch schon sehr verbessert.
Muhamad weiß nicht, ob er in Deutschland bleiben wird. Sein Land war vor dem Krieg sehr schön. Muhamads Vater hofft, dass es bald wieder Frieden gibt und dass sie in ihre Heimat zurückkehren können. Aber das kann noch sehr lange dauern.

Bis dahin wollen seine Lehrer, seine Freunde und Jonas Muhamad helfen, dass er sich in Bogen ein wenig wie zu Hause fühlt. Er soll öfter so fröhlich sein wie beim Fußballspielen mit seinen neuen Freunden.

(Text und Fotos: H. Weber; Bilder: D. Haas)

Klettern macht Spaß

Jeder ist schon mal irgendwo hoch geklettert. Auf einen Baum oder auf ein Klettergerüst am Spielplatz. Aber es gibt noch eine andere tolle Möglichkeit zu klettern: in einer Kletterhalle!

Hallenklettern:

HallenkletternIn einer großen Halle sind bunte Griffe an die Wände geschraubt. Hier kannst du auch bei schlechtem Wetter klettern!

Wenn du an der Wand hochkletterst, benutzt du immer gleichfarbige Griffe, zum Beispiel immer grüne Griffe. Das ist dann die grüne Route. Es gibt leichte und schwere Routen. Zahlen von 1 bis 10 sagen dir, wie schwer die Route zu klettern ist.

 

Beim Bouldern liegen weiche Matten am Boden.

Bouldern

Nennt man das Klettern auf niedrigen (künstlichen) Felsen. Es gibt keine Sicherung durch Seile, aber weiche Matten am Boden. Hierbei klettert man nicht so hoch.

 

 

Sicherheit

ist beim Klettern sehr wichtig! Wenn du hoch klettern möchtest, brauchst du einen Partner, der dich mit dem Seil sichert. Das Sichern muss dein Partner natürlich richtig gut lernen! Am besten übt man es in einem Kletterkurs.

Sichern

 

KletternAusrüstung:

Du brauchst einen Klettergurt, ein langes Seil und rutschfeste Kletterschuhe. Meistens kann man die Ausrüstung in der Kletterhalle leihen.

Karabiner

sind die Metallstücke, an denen du das Seil einhängst. Wenn du stürzt, fällst du nicht tiefer als der letzte Karabiner.

 

Knoten

lernst du gleich am Anfang. Mit einem doppelten Achterknoten bist du fest am Seil angebunden! Er sieht wie eine 8 aus.

Probiere ihn gleich mal aus!

 

Partnercheck:

Bevor du loskletterst, kontrolliert dein Partner, ob alle Knoten sicher sitzen. Und du kontrollierst deinen Partner, ob er das Seil zum Sichern richtig befestigt hat. Dann geht’s los!

  

 

Kletterkurse

machen Spaß! Jeder kann in der Halle klettern. Im Kurs lernst du, wie du richtig sicherst und am besten kletterst. Manchmal gibt es auch Angebote für Schulklassen. Frag doch mal in einer Kletterhalle in deiner Nähe nach, ob sie einen Kletterkurs anbieten.

Klettern ist anstrengend – aber es macht auch riesig Spaß!

Schau doch mal auf diese Homepage, da gibt es viele Infos zum Klettern:

Deutscher Alpenverein – Jugend:    http://www.jdav.de