Lachen im Krankenhaus – Die KlinikClowns kommen

Das sind Miriam Brenner und Markus Sedelmaier. Die beiden bringen Freude, Lachen und Ablenkung ins Krankenhaus.

Seit 12 Jahren kommen sie jeden Donnerstag Nachmittag in das Klinikum in Augsburg. Hier besuchen sie die Kinder-Krebs-Station.

                                                                                      

Sie schminken sich. Miriam malt sich weiße Wimpern und Ohrringe ins Gesicht. Markus macht seine Backen rot. Sie verkleiden sich.

                                 

Markus zieht gestreifte Schuhe an. Miriam zieht ein Dirndl und gelbe Strümpfe an.

            

Markus setzt ein Schild auf. Miriam macht sich Zöpfe und setzt einen Haarreif mit Blumen auf. Um den Hals legt sie sich eine Kette. Beide setzen sich rote Nasen ins Gesicht. Jetzt sind sie Lilo Musi und Bruno Schlaubi.

Musi packt lustige Sachen in ihre rote Handtasche. Schlaubi steckt seine Sachen in die Jackentasche.

 

Noch einmal Schnick schnack schnuck. Jetzt geht es los.

 

 

 

Leise gehen die KlinikClowns über den Flur. Sie gehen zuerst ins Ärztezimmer. Dort erfahren sie, welche Kinder Besuch bekommen dürfen. Die meisten Kinder auf der Station sind sehr krank. Viele Kinder sind schon seit einigen Wochen und Monaten da. Manche müssen noch länger bleiben. Viele müssen immer wieder ins Krankenhaus. Die Kinder haben eine schlimme Krankheit. Sie heißt Krebs. Die Krankheit kann manchmal auch tödlich sein. Alle hoffen, dass die Kinder bald wieder gesund sind. Die KlinikClowns wollen auch mithelfen. Lachen hilft den Kindern.

 

 

Auf dem Flur sitzt ein kleines Mädchen mit seinem Vater und spielt. Die KlinikClowns schauen um die Ecke. Das Mädchen strahlt und begrüßt die Beiden: „Hallo Musi, hallo Schlaubi!“ Sofort holt Schlaubi einen Luftballon aus der Jackentasche. Das Mädchen wünscht sich ein Einhorn: ein weißes Einhorn. Schlaubi bläst die weiße Luftballonschlange mit der Pumpe auf. „Peng!“ Der weiße Luftballon platzt. Das Mädchen erschrickt und lacht. Jetzt muss Schlaubi ein gelbes Einhorn basteln. Musi macht das Horn und die Haare. Das Mädchen freut sich. Aber es sagt: „Man erkennt nicht, dass Schlaubi ein Einhorn gemacht hat.“ Alle lachen. Jetzt packt Musi die Seifenblasen aus. Das Mädchen will auch blasen und freut sich über die bunten Kugeln. Dann verabschieden sich die beiden KlinikClowns lachend: „Bis nächste Woche!“

 

Musi und Schlaubi wollen noch in andere Krankenzimmer. Ein zweijähriger Junge ist auf dem Arm seiner Mutter. Er hat Schläuche am Körper und ist an Maschinen angeschlossen. Die Ärzte spritzen ihm Medikamente. Die Mutter sagt: „Heute hat er noch nicht einmal gelächelt.“ Musi und Schlaubi kommen ins Zimmer. Der Junge schaut sehr ernst. Die KlinikClowns sind sehr vorsichtig. Sie sehen, dass es dem Jungen nicht gut geht. Musi bläst Seifenblasen in seine Richtung. Der Junge schaut weiter ernst. Schlaubi fängt die Seifenbalsen. Ganz langsam beginnt der Junge auf dem Arm der Mutter zu lächeln. Alle freuen sich.

 

Im nächsten Zimmer liegen zwei ältere Mädchen. Die Eltern und der Bruder sind zu Besuch. Alle machen Witze mit den KlinikClowns. Schlaubi muss die Muskeln von allen messen. Er will sehen, ob die Muskeln gewachsen sind. Musi schreibt alles auf. Zwischendurch kommt eine Krankenschwester ins Zimmer. Sie gibt einem Mädchen ein Medikament gegen Übelkeit.

 

Schnell machen Musi und Schlaubi einen kleinen Schmetterling aus Luftballons für ein kleines Mädchen. Ein kleiner Junge läuft mit seinem Vater vorbei und bekommt eine rote Clownsnase ins Gesicht gesteckt. Das Mädchen und der Junge freuen sich.

Das nächste Patientenzimmer ist leer. Der Patient ist bei einer Untersuchung. Das Kuscheltier bekommt auch eine Clownsnase. Darüber kann sich das Kind freuen, wenn es zurückkommt.

 

Im letzten Zimmer liegt ein schwerkranker Junge. Alle müssen in dem Zimmer eine grüne Jacke anziehen und Mundschutz und Gummihandschuhe tragen. Der Junge darf nicht noch kränker werden. Das wäre lebensgefährlich. Auf unserer Kleidung und an unseren Händen sind vielleicht Bakterien. Schlaubi zieht auch noch Gummihandschuhe über die Schuhe.

    

Dem Jungen geht es heute nicht gut. Ihm ist es sehr übel. Trotzdem schaut er ein bisschen zu, wie die KlinikClowns Witze machen und Flöte für ihn spielen. Er hat ein Lächeln auf dem Gesicht.

Musi und Schlaubi stellen mich vor und erklären, dass ich für Kinder etwas über KlinikClowns berichten will.

Der Junge sagt: Die KlinkClowns sind toll. Die KlinikClowns bringen das Lachen zu den Kindern. 🙂 

Seine Mutter meint: Die KlinkClowns machen die schlimmen Tage schöner und erträglicher.   🙂  

 

 

Erkennst du, wer das ist?

 

 

 

Die beiden KlinikClowns sind für den Verein KlinikClowns Bayern e.V. unterwegs. Die „Visiten“ der professionellen KlinikClowns in ganz Bayern werden über Spenden über den Verein finanziert.

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